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Kosten & Finanzierung

Betreuung zu Hause Kosten Schweiz — ein Überblick 2026.

Viele Familien fragen uns zuerst nach dem Preis, bevor sie nach dem Modell fragen. Das ist nachvollziehbar. Eine Zwei-Stunden-Schicht über CareHours kostet aktuell typischerweise zwischen 28 und 45 Franken pro Stunde, eine private 24-Stunden-Betreuung schnell das Zehnfache pro Monat. Die gute Nachricht: der Schweizer Finanzierungs­mix aus Ergänzungsleistungen, Hilflosenentschädigung und Steuerabzug ist grosszügiger, als die meisten Familien erwarten — wenn man weiss, wo er greift.

Drei Betreuungsmodelle, die Familien tatsächlich nutzen.

Spitex-Organisationen sind die etablierte Anlaufstelle und übernehmen medizinische Pflege, die eine ärztliche Verordnung braucht — sie rechnen aber erst ab einem Vier-Stunden-Minimum wirtschaftlich und haben in ländlichen Kantonen oft Wartelisten. Privat angestellte Betreuungspersonen aus dem Quartier — pensionierte Pflegefachpersonen, Pflegestudierende, erfahrene Familienbetreuerinnen — decken die nicht-medizinische Seite ab: Gesellschaft, Mahlzeiten, Mobilität, Medikamenten­erinnerung. CareHours ist genau für diesen Markt gebaut. Eine 24-Stunden-Betreuung mit Live-in-Person aus dem Ausland ist die teuerste Variante und kommt meist erst ins Spiel, wenn die Pflegebedürftigkeit deutlich zunimmt.

Was kostet eine Schicht aktuell?

Über CareHours legen Familien den Stundensatz selbst fest; der übliche Wert liegt zwischen 30 und 40 Franken pro Stunde. Eine Zwei-Stunden-Schicht kostet damit zwischen 60 und 80 Franken brutto, plus die kleine Plattformgebühr, die transparent auf dem Beleg erscheint. Eine Spitex-Stunde kostet je nach Kanton zwischen 35 und 65 Franken, wird aber von der Grundversicherung nur übernommen, wenn eine ärztliche Verordnung vorliegt. Eine 24-Stunden-Betreuung mit Live-in-Person beginnt typischerweise bei rund 5'000 Franken pro Monat und kann mit Zwei-Personen-Rotation und Schweizer Anstellung auf 7'000 bis 10'000 Franken pro Monat steigen.

Wie finanzieren die meisten Familien den Betrag?

Drei Hebel greifen in den meisten Fällen. Erstens: die Hilflosenentschädigung der AHV — leicht, mittel oder schwer — deckt bei einer anerkannten Pflegebedürftigkeit einen monatlichen Beitrag zwischen rund 240 und 950 Franken. Zweitens: Ergänzungsleistungen (EL) zur AHV, wenn das anrechenbare Einkommen und Vermögen unter den anerkannten Ausgaben liegen — viele Familien mit Pflegekosten im mittleren und höheren Segment sind überrascht, dass sie EL-berechtigt sind. Drittens: der Pflegekosten-Abzug in der direkten Bundessteuer und in den meisten Kantonssteuern, der einen grossen Teil der selbstgetragenen Kosten zurückbringt. Die Reihenfolge im Alltag: zuerst Spitex mit ärztlicher Verordnung, dann einen Marktplatz wie CareHours für die nicht-medizinischen Stunden, und erst wenn beides nicht mehr reicht, eine 24-Stunden-Live-in-Lösung.

Nächster Schritt

Wenn Sie die Modelle und Zahlen kennen, ist der einfachste nächste Schritt eine konkrete Schicht auszuschreiben. Wer zuerst annimmt, ist bestätigt.